Fraktionsvorsitzender Walter Linsin wird auch 2011 deutlich!

SPD-Fraktionsvorsitzender Walter Linsin hat auch bei der Jahreshauptversammlung der SPD Rheinstetten 2011 klare Worte für die Schwerpunkte der aktuellen Kommunalpolitik gefunden.

Hier eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Anmerkungen des Fraktionsvorsitzenden:

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Im letzten Jahr an dieser Stelle habe ich OB Schrempp und Bürgermeister Hauk heftig kritisiert, das wurde veröffentlicht und es gab viele Reaktionen. „Endlich hat es mal einer gesagt“. Das werde ich nicht weiter vertiefen, nur soviel: die Situation auf dem Bauamt hat sich durch  Kündigung und  Ruhestand auf 2 Schlüsselpositionen  weiter verschlechtert

 

Wie läuft die Arbeit im Gemeinderat ?

 

Die Tagesordnungen sind sehr überschaubar geworden. Es gibt nur noch wenige Tagesordnungspunkte, dafür nehmen die Mitteilungen des Oberbürgermeisters einen immer größeren Zeitraum in Anspruch. Der GR wird eher beiläufig über z.T. wichtige Themen informiert, richtungsweisende Beschlüsse kommen aber auf diese Weise natürlich nicht zustande. Es wird verwaltet, kaum gestaltet. Die Neuen im Gemeinderat, die 2 Grünen und der Freie Wähler sind  aktiv und bereichern mit ihren Beiträgen das Gremium. Leider bringt der manchmal etwas aggressive Grundton der eigentlich konstruktiven Beiträge des freien Wählers die Verwaltung und unsere Kollegen von der CDU immer wieder in heftige Erregung.

 

Was läuft gut ?

 

EDEKA:

Am vergangenen Wochenende wurde der Betrieb offiziell eröffnet. Der Bau lief reibungslos, die Wogen haben sich geglättet, es gab keinerlei Demonstrationen. Erste positive Auswirkungen sind bereits erkennbar. Es gibt Interessenten für das Messehotel, man redet intern schon über die Reduzierung der Wassergebühren, es gibt derzeit in Rheinstetten keine freien Zimmer, erste Bauplatzanfragen usw.. Edeka bringt sich in die Kommune ein, Edeka will Teil der Kommune werden, das hat die intensive Zusammenarbeit mit den Vereinen bei der Einweihung gezeigt. Edeka ist ein Gewinn für Rheinstetten!

 

Kindergärten, Kinderhorte, Waldkindergarten:

Hier leistet die Verwaltung insgesamt gute Arbeit. Der Waldkindergarten wurde in die Bedarfsplanung aufgenommen, bei der Einrichtung zusätzlicher Hortplätze zeigt man sich sehr flexibel, lediglich im Bereich der Kleinstkindbetreuung hinken wir den Vorgaben von Bund und Land noch etwas hinterher.

 

Wirtschaftsförderung:

Die Entwicklung der Gewerbesteuer in den letzten 10 Jahren ist erfreulich. Die Steigerung von 1,5 auf derzeit, auch in der Wirtschaftskrise stabilen, 5 Mio geben uns mehr Spielraum und bestätigen, dass sich in Rheinstetten eine gesunde Gewerbestruktur gebildet hat, die sich mit Edeka weiter verbessern wird.

 

Jugendarbeit und Schulsozialarbeit:

Der Jugendgemeinderat war sehr aufgeschlossen und aktiv, er hat die Arbeit der Vorgänger konsequent weitergeführt und viele neue Impulse gegeben. Nicht nur durch die neue Socceranlage ist sichtbar mehr Leben rund um das Jugendzentrum. Rund um das Jugendhaus macht unsere Verwaltung einen wirklich guten Job.

Bei der Schulsozialarbeit sind wir mit dem Personaleinsatz in weitem Umkreis absolut führend, wir sind sicher dass hier die Personalausgaben gut angelegt sind.

 

Was läuft nicht gut ?

 

Kreisverkehr Hertzstraße:

Vor der Kommunalwahl wurde der Bau des Kreisels beschlossen. Nach der Wahl wurde das Thema über einen Antrag der Grünen mit CDU-Unterstützung wieder in den Gemeinderat getragen. Die Umgehungsstraße ist nach neuester Definition der Verkehrsbehörde jetzt außerorts und damit ist ein bevorrechtigter Radverkehr im Kreisel nicht möglich. Dahinter verschanzten sich die Kreiselgegner in Verwaltung, Regierungspräsidium und Rat. Es sah für den Kreisel nicht gut aus!

Dann im Januar dieses Jahres plötzlich die Wende! Nach der neuen Unfallstatistik war die Kreuzung ein absoluter Unfallschwerpunkt. Die Aussage der Polizei und der Verkehrsexperten: Ein Kreisel ist die sicherste und beste Lösung. Ein von der Umgehungsstraße abgesetzter Radweg mit Bevorrechtigung ist möglich! Nun warten wir auf die Umsetzung, sind aber auf das eine oder andere Störfeuer der Kreiselgegner gefasst.

 

Kindergarten Sterntaler:

Bei dem KiGa hat sich der Gemeinderat gegen unsere Stimmen für einen sehr teuren Entwurf entschieden, den  wir uns eigentlich nicht leisten können.  Unser Antrag im Dezember 2009, vor der Entscheidung für den teuren Entwurf, lautete:

1)    Kostendeckelung auf die von der Bauverwaltung angegebenen 2,5 Mio Brutto

2)    Festlegung des Kostenrahmens für die Ausstattung

3)    Gleichzeitige Ausschreibung der wesentlichen Baugewerke, so dass vor Baubeginn eine ausreichende Kostensicherheit gegeben ist.

 

Das ist für andere Kommunen absoluter Standard, bei uns hat aber Kostenkontrolle und Kostensicherheit beim Bauen ganz offensichtlich keine Bedeutung. Kein einziger Punkt unseres Antrages wurde und wird bisher berücksichtigt.

 

Die Kosten wurden zwischenzeitlich auf 3,35 Mio gedeckelt und aus der Zeitung konnte man entnehmen, dass zwischenzeitlich der Rohbau ausgeschrieben ist. Über diese einzelne Vergabe wird der Gemeinderat demnächst  entscheiden, so dass der seit einem Jahr mehrfach  angekündigte Baubeginn nun Wirklichkeit wird. Bei uns dauert die Umsetzung einer solchen Baumaßnahme 4 Jahre, andere Kommunen setzen das in 20 Monaten um.

 

Schulzentrum:

Das Gebäude ist in einem maroden Zustand, das ist längst bekannt. In einem Gutachten wurden die Mängel schonungslos aufgezeigt, die Sanierungskosten wurden mit 19,75 Mio € beziffert. Bereits bei der Vorstellung des Gutachtens wies die SPD daraufhin, dass man bei so hohen Sanierungskosten auch einen Neubau ins Kalkül ziehen muss. Ein maßgeschneiderter, kompakter Neubau mit geringeren Energiekosten, wesentlich kürzerer Bauzeit und vor allem mit nur geringen Beeinträchtigungen des laufenden Schulbetriebes.

Wir sind schließlich in der glücklichen Situation, dass wir rund um das Schulzentrum über ausreichend eigene Flächen verfügen.

 

Die nachfolgenden Aktionen unter dem Motto „Umbau oder Abriss“ und die fortlaufenden Meldungen  in der Presse „Entscheidung vor der Sommerpause“ waren wenig zielführend und zeigen vielmehr die Unbeholfenheit unserer Bürgermeister und ihrer Partei bei solchen Vorhaben.

Zuerst muss man wissen was man benötigt und erstellt ein pädagogisches Konzept. Danach sucht man sich sachkundige und erfahrene Planer zur Realisierung des Projektes. Bei dieser Größenordnung ist, egal ob Neubau oder Umbau, ein VOF- Verfahren zwingend erforderlich. (Verdingungsordnung für freiberufliche Leistungen) Die letztendliche Entscheidung fällt innerhalb dieses Verfahrens. Wenn es die Haushaltslage finanziell nicht zulässt ist auch eine „Öffentlich private Partnerschaft“ (ÖPP) in Erwägung zu ziehen. Wir werden dazu einen entsprechenden Antrag an die Verwaltung richten.

 

Eine zielstrebige, klare Vorgehensweise ist schnellstmöglich erforderlich, damit unser Schulstandort nicht noch weiter nachhaltig Schaden nimmt.

 

Rathaus Forchheim:

Seit dem sinnvollen Umzug des Kämmerers in das Stadthaus am Rösselsbrünnle, der durch den ebenso sinnvollen Ausbau des Dachgeschosses möglich war, wird im Rathaus nur noch der Trausaal und ein Raum für die wöchentlichen Sprechstunden des Försters genutzt. Das Gebäude steht im wesentlichen leer und wurde von der Verwaltung bei den Sparkassenimmobilien zu Verkauf angeboten, der Gemeinderat war darüber informiert. Die eingegangenen Angebote sind unbefriedigend und wir wollen das Gebäude viel lieber einer gemeindeeigenen Nutzung zuführen.

Vielleicht kommen aus eurem Kreis im Anschluss noch einige Vorschläge.

 

(Diese Vorschläge kamen – siehe Bericht zur „Rathausfrage“ auf der Internetseite der SPD Rheinstetten)

 

Zum Abschluss machte Walter Linsin noch eine kurze Anmerkung zur Abwesenheit der Vertreter der grün-roten Landesregierung bei der Eröffnung des Edeka-Fleischwerkes. Die SPD-Fraktion habe in dieser Angelegenheit, so der Fraktionsvorsitzende, einen Brief an den Wahlkreisabgeordneten und den Wirtschaftsminister geschrieben.

 

Pamina-Museum wird ausgezeichnet

Das Museum für Siedlungsgeschichte im Paminaraum im alten Rathaus Neuburgweier wird heute mit dem Hauptpreis des Wettbewerbes „Vorbildliches Heimatmuseum“ des Arbeitskreises Heimatpflege im Regierungsbezirk Karlsruhe ausgezeichnet.

Dazu herzlichen Glückwunsch an den Heimatverein !

 Das Pamina-Museum in Neuburgweier wurde am 1. Mai 2008 eröffnet und war insbesondere wegen der Investitionen von ca. 730.000 € im Gemeinderat heftig umstritten.

Ein leidenschaftlicher Oberbürgermeister (Gerhard Dietz), der einen Zuschuss von 300.000 €  akquirierte, ein engagierter und motivierter Heimatverein und eine hauchdünne Mehrheit im Gemeinderat machten es möglich, dass ein erhaltenswertes Gebäude technisch auf Stand gebracht und einer sinnvollen Verwendung zugeführt wurde. 

Dieses Beispiel scheint derzeit nicht mehr wiederholbar.

 Wir haben zwar noch viele erhaltenswerte historische Gebäude, wie zum Beispiel das Rathaus in Forchheim, aber derzeit läuft dort alles in Richtung  „Verkauf“. Eigentlich sehr schade!

SPD-Fraktion veröffentlicht "Jahresbilanz 2009/2010"

Mit einer vierseitigen Broschüre, die "Rheinstetten aktuell" in der Ausgabe vom 9.9.2010 beigelegt ist, bezieht die SPD-Stadtratsfraktion Stellung zu aktuellen Themen der Kommunalpolitik in Rheinstetten.

 Die vier Bereiche, die dabei konkret angesprochen werden, sind die Personalpolitik, die Kreisel-Frage ander Kreuzung Hertzstr. / L 566, die Sanierungsbedürftigkeit des Mörscher Schulzentrums und der Neubau des Kindergartens im Silberstreifen.

 Zu all diesen Themen finden Sie auch weiterte Anmerkungen der SPD-Fraktion im Anschluss an diesen Artikel oder auf den übrigen Seiten unseres Internetauftritts.

 Weitere Texte zum "Kreisel"... 

 Wir freuen uns auf die Diskussion über unsere Broschüre und die darin angesprochenen Themen.

 

Walter Linsin: Bis 2008 wurde Rheinstetten von zwei Fachleuten geführt...

Bei der Jahreshauptversammlung der SPD Rheinstetten nahm SPD-Fraktionsvorsitzender Walter Linsin Stellung zur aktuellen Gemeindepolitik. In außergewöhnlich deutlichen Worten analysierte er den Zustand der Großen Kreisstadt und legte schonungslos den Finger in die zahlreichen kommunalpolitischen Wunden Rheinstettens. Seine Aussage, „Bis 2008 wurde die Stadt von zwei Fachleuten geführt, dem ist nicht mehr so!“, belegte er durch zahlreiche aktuelle Beispiele.

 

Lesen Sie hier das Redemanuskript, an das sich Walter Linsin im wesentlichen hielt:

 

OB Schrempp moderiert zumeist ordentlich, er ist umgänglich und nett, er sichert sich gegen alles ab und fasst kein heißes Eisen an. Es sind keine Visionen erkennbar!

 

Bürgermeister Hauk: Der Vorgänger führte das Baumamt als Fachmann und Persönlichkeit. Sein Nachfolger ist bisher weder das eine noch das andere, nach nunmehr 2 ½ Jahren muss man leider feststellen, das bleibt so.

Die Zustände auf dem Bauamt sind besorgniserregend und kosten uns richtig Geld.

 

Gemeinderat:

Was hat sich verändert im GR nach den Kommunalwahlen 2009?

Es sind 2 Grüne hinzugekommen, sie sind bestimmt keine Realos!

Der 1.Vertreter der freien Wähler wurde bereits ausgetauscht, der Nachfolger fordert derzeit unsere Verwaltung im Hinblick auf die exakte Umsetzung des Kommunalrechtes bei der Sitzungsführung.

Die Sitzungen dauern länger als früher.

 

CDU ist kritiklos gegenüber der Verwaltung und verteidigt natürlich ihre beiden Bürgermeister.

Manchmal gibt sie schon direkt Antwort auf unsere Fragen an die Verwaltung.

Allerdings fällt ihr das im Baubereich zunehmend schwerer.

 

Was lief gut ?

 

EDEKA

Der Bau läuft nun reibungslos, die Wogen haben sich geglättet. Erste positive Auswirkungen sind bereits erkennbar. Es gibt Interessenten für das Messehotel, man redet intern schon über die Reduzierung der Wassergebühren, es gibt derzeit in Rheinstetten keine freien Zimmer, erste Bauplatzanfragen usw.

 

Kindergärten, Kinderhorte, Waldkindergarten, Ausbau Betreuung unter 3 Jahren

Hier leistet die Verwaltung gute Arbeit.

Nach jahrelangem, zähen Ringen wurde der Waldkindergarten gestern endlich in die Bedarfsplanung aufgenommen.

 

Wirtschaftsförderung, Die Entwicklung der Gewerbesteuer in den letzten 10 Jahren ist erfreulich. Die Steigerung von 1,5 auf derzeit i.M. 5 Mio geben uns mehr Spielraum.

 

Was lief nicht gut ?

 

Kreisverkehr Hertzstraße

 

Vor der Kommunalwahl wurde der Bau des Kreisels beschlossen.

Nach der Wahl wurde das Thema über einen Antrag der Grünen mit CDU-Unterstützung in den GR getragen. Die Umgehungsstraße ist nach neuester Definition der Verkehrsbehörde jetzt außerorts und damit ist ein bevorrechtigter Radverkehr im Kreisel nicht möglich. Dahinter verschanzen sich jetzt die Kreiselgegner.

 

In der Antwort des RegPräs auf unseren Brief wird die neue Definition, was innerorts und außerorts ist, als rechtmäßig bezeichnet. Unsere Beschilderung, die bisher bestens funktioniert, ist nicht mehr rechtmäßig. Hinter diesem Schreiben versteckt sich nun der OB.

Im September wird entschieden, es sieht für den Kreisel nicht gut aus!

 

Kostendeckelung und Kostenkontrolle beim Bau des Kindergartens Sterntaler

 

Bei dem KiGa hat sich der GR gegen unsere Stimmen für einen sehr teuren Entwurf entschieden, den wir uns eigentlich nicht leisten können. Wir wollten eine Kostendeckelung auf 2,5 Mio , die wurde im Dezember 2009 beantragt und im GR abgelehnt. Wir haben bis heute keine Aussage über die Kosten.

 

Energieeinsparung bei stadteigenen Gebäuden, Sanierungsstau

Am 30. Mai 2005 legten wir konkrete, umsetzungsreife Vorschläge in der Haushaltsrede 2005 vor - umgesetzt wurde bisher nur der KiGa in Neuburgweier, allerdings unter Regie der katholischen Kirche.

 

Das Schulzentrum ist ein einziges Fiasko!

 

Im Rahmen des Konjunkturpaketes wird jetzt zwangsläufig einiges erledigt, aber das Ganze läuft derzeit ohne richtiges Konzept. Hoffentlich wird alles abgewickelt.

 

Es wurde für das Gebäudemanagement zwar ein fähiger Mann eingestellt, der muss aber auf dem Bauamt so viele Löcher stopfen, dass er sich seiner eigentlichen Aufgabe nicht richtig widmen kann.

 

Fusion der Sportvereine

 

Die Sportvereine FT und Sportfreunde Forchheim wollten fusionieren. Das Gelände der FT

war als Sportanlage gedacht, das Gelände der SF sollte der Stadtentwicklung zur Verfügung gestellt werden. Eine Fusion, die wir unterstützen wollten. Zum ersten Gespräch mit OB, Fraktionsvorsitzenden, Vereinsvorsitzenden und angrenzenden Landwirten brachten die Landwirte ihren Rechtsanwalt mit. Das zeigte beim OB Wirkung!

 

Die Sportfreunde konnten sich nicht mit den maximal möglichen 3 Plätzen + 1 Kleinfeld zufrieden geben und der Vorstand trat zurück. Das war’s dann, jetzt wird der Platz der Sportfreunde als Schulsportplatz saniert und alles bleibt beim Alten. Schade, eine große Chance wurde von Verein und Verwaltung vertan.

Dringender Sanierungsbedarf im Mörscher Schulzentrum

Bei der Begehung im Walahfrid-Strabo-Gymnasium wurde den anwesenden Mitgliedern des Gemeinderates von der Schulleitung zum Teil erhebliche Mängel im Schulzentrum aufgezeigt. Dass der Teppichboden in den Fluren in einem desolaten Zustand ist und einer Erneuerung bedarf, war uns bekannt. Auch  der energetische Zustand des Betonbaus, wurde von uns immer wieder bemängelt.

 

Deshalb erinnern wir die Stadtverwaltung in diesem Zusammenhang an den  Antrag der SPD in der letzten Legislaturperiode, den Energieverbrauch und den Gebäudezustand aller öffentlichen  Gebäude insbesondere in energetischer Hinsicht  festzuhalten und ein Konzept zu entwickeln diese Gebäude nach und nach zu sanieren

 

Dass aber außer der energetischen auch die Substanz des Schulzentrums  in einem solch desolaten Zustand ist, konnten wir nicht überblicken. Denn ohne Informationen über undichte Fenster, Regenflecken auf den Fußböden, mangelhafte Deckenkonstruktionen, veraltete Fachräume und schadhafte Schulmöbel, kann der Gemeinderat einfach nicht reagieren. Diese Mängel, welche sicher nicht seit diesem Jahr bestehen, gilt es dringend abzuarbeiten.

 

Hierfür erwartet die SPD-Fraktion  von der Stadtverwaltung ein Konzept, wie die notwendigen Maßnahmen im Schulzentrum, wobei wir auch die Realschule einbeziehen, in den nächsten Jahren in einem Stufenplan durchgeführt werden können.

Ganztagesangebot in der Schwarzwaldschule - Endlich!

Zum kommenden Schuljahr werden die beiden Hauptschulen „Albert-Schweizer-Schule“ und „Schwarzwaldschule“ im Stadtteil Forchheim  zur „Werkrealschule Rheinstetten“ zusammengeführt. In diesem Zusammenhang hat der Gemeinderat in der letzten Sitzung einstimmig auch die Einführung eines Ganztagesangebotes für die beiden fünften Klassen der Werkrealschule beschlossen.

Das hierzu ausgearbeitete, pädagogisch schlüssige  Konzept, wurde von dem stellvertretenden Rektor der Schwarzwaldschule, Herrn Gormanns, in überzeugender Weise dargestellt. Für die Vorbereitung und Ausarbeitung dieses Konzepts danken wir allen Beteiligten der Schule und der Verwaltung recht herzlich.

 

Für die Mitglieder der SPD-Fraktion ist eine Ganztagesschule in Rheinstetten schon seit langen Jahren ein dringender Wunsch. Deshalb freut es uns ganz besonders, dass nun endlich auch der Gemeinderat hiervon überzeugt ist.

 

Einen kleinen Wermutstropfen beinhaltet  diese erfreuliche  Entscheidung für die SPD-Fraktion aber doch.  Hätte nämlich der Gemeinderat schon früher auf unsere bereits seit 2003 gestellten Anträge zur Einrichtung einer Ganztagesschule in Rheinstetten reagiert,  müssten nun nicht die ganzen 277.000 Euro für die jetzige  und auch für zukünftig weitere Maßnahmen aus dem Stadtsäckel finanziert werden. Dann hätte die Stadt Rheinstetten nämlich von Zuschüssen aus dem Förderprogramm  der IZBB mit einem Volumen von 4 Milliarden Euro profitieren können. Durch die auch von uns gewünschte  flächendeckende Einführung der Ganztagesbetreuung   für alle Klassen, werden sich die Ausgaben nämlich  noch erhöhen.

 

Für eine Ganztagesbetreuung besteht auch in Rheinstetten  ein dringender Bedarf. Dies  zeigt die Tatsache, dass sich bei 38 Anmeldung für die fünfte Klasse, 23 für ein Ganztagesangebot entschieden haben. Der Werkrealschule Rheinstetten und dem Beginn  der Ganztagesbetreuung, wünschen wir auf diesem Weg einen „Guten Start“!

Kurt Roth beim 70.sten
... mit Frau Heide 1987
... Wiederwahl 1995
... bei der Eröffnung des Pamina-Museums

Kurt Roth zum 75. Geburtstag

Am Montag (22.2.2010) feierte unser Alt-Bürgermeister und Ehrenbürger Kurt Roth seinen 75. Geburtstag. 

 

Kurt Roth hat während seiner Zeit als Bürgermeister und auch danach viele  Spuren  hinterlassen. Er hat Rheinstetten mit seiner sozialen Politik im Bereich der Senioren-, Kinder und Jugendarbeit weit vorangebracht, sodass viele andere Kommunen immer noch neidvoll auf uns blicken. Mit dem Bau der Straßenbahn wurden die Früchte für die heutige Wirtschaftskraft von Rheinstetten gelegt, wovon wir gerade in der jetzigen Wirtschaftskrise zehren können. Für seine Umweltpolitik hat die Stadt nicht nur viele Preise erhalten, sondern es hat  auch die wunderschöne Landschaft um uns herum davon profitiert. Schließlich hat er Rheinstetten noch auf den Weg zur Stadt gebracht. Aufgrund dieser Leistungen wurde er auch vor 5 Jahren zum Ehrenbürger von Rheinstetten ernannt.

 

Die Tätigkeit als Bürgermeister war Kurt Roth aber nicht genug, denn er hat sich immer für die Menschen  engagiert. Über einige seiner vielen ehrenamtlichen Tätigkeiten, haben auch wir erst jetzt aus der Presse erfahren. Dadurch befindet er sich nach der  Beendigung seiner Amtszeit als Bürgermeister,  immer noch im „Unruhestand“.  Er sprüht auch immer noch voller Ideen.

 

Kurt Roth ist trotz seiner vielen Ämter immer Mensch geblieben und geht auch heute immer noch freundlich auf seine Mitmenschen zu.

 

Die SPD-Fraktion gratuliert ihm recht herzlich zu seinem 75. Geburtstag und wünscht ihm noch viele gesunde Jahre im Kreis seiner Familie und seiner Freunde.

 

Kleine Nachbemerkung:

 

Viel wurde in den letzten Tagen über Kurt Roth veröffentlicht. Was uns jedoch auffiel - auf ein Werk, das untrennbar mit seinem Wirken verbunden ist, wurde bisher nicht verwiesen: Das Seniorenzentrum Rösselsbrünnle.

Gemeinsam mit dem Bauträger Paul Schönthaler und einigen wenigen Gemeinderäten hat er die entscheidenden Weichen gestellt für diese, für die Stadt Rheinstetten, so wichtige Einrichtung. Auch dafür schuldet ihm Rheinstetten Dank.