Ideen für Rheinstetten:Energiemanagement


Energie und Geld sparen durch Gebäudemanagement

 

Jetzt gibt es wieder Geld vom Bund.

Auch unsere Stadt kann davon profitieren, denn gerade unsere Schulen, z.B. die Turnhalle in Neuburgweier, vertragen eine energetische Rundumerneuerung.

Durch Beschluss des Gemeinderats wurde zwar der Griff ins Konjunkturpaket II ermöglicht, aber die Planungen sind, so sagt die Verwaltung, "Grobplanungen". Das heißt, so genau weiß man eigentlich nicht, was alles tatsächlich kostet und was eigentlich gemacht werden sollte oder könnte.

Dabei liegen unsere Vorschläge und Ideen für ganz Rheinstetten seit langem auf dem Tisch und sind entscheidungsreif!

 Energiemanagement

 

 

"Energiesparen" ist angesagt: Sanierung der Turnhalle Neuburgweier

Schon zu den Haushaltsberatungen 2009 hat die SPD-Fraktion einen Antrag gestellt für die öffentlichen Gebäude der Stadt ein energetisches Sanierungskonzept zu erstellen.

 

Dieses beantragte Konzept werden wir aber nicht nur abwarten, sondern auch mit konkreten Vorschlägen begleiten.

 

Seit Jahren gibt es in der Turnhalle Neuburgweier in den Wintermonaten Beschwerden von den Nutzergruppen wegen einer zu kalten Turnhalle. Insbesondere die Gymnastikgruppen der Senioren und der Kindersport sind von diesem Problem betroffen. Deshalb weichen diese teilweise in die Umkleideräume aus. Auch beim Schulsport kommt es durch niedrige Temperaturen zu Beeinträchtigungen.

Nachdem Umstellungen an der bestehenden Heizungsanlage nicht den erwünschten Erfolg brachten, hat sich der Ortsvorsteher Gerhard Bauer mit  dem Hausmeister und dem Leiter des Hochbaus zusammengesetzt um eine Lösung zu suchen.

 

Dabei wurde festgestellt, dass die Heizkapazität der bestehenden Heizung für die Turnhalle zu gering und außerdem eine dezentrale Steuerung nicht möglich ist. Ein Austausch der Heizung (Niedrigenergie), bzw. eine Erweiterung der Anlage wäre teuer und der Erfolg wäre wegen der bestehenden Warmluftversorgung nicht unbedingt gewährleistet

Eine Fußbodenheizung würde die Wärmebedingung in der Halle zwar verbessern, aber es müsste hierfür der noch intakte Schwingboden komplett ausgetauscht werden.

 

Als realisierbare und zusätzlich energetisch sinnvolle Maßnahme stellte sich die Wärmedämmung der Turnhalle heraus. Durch eine Wärmedämmung der Außenfassade und den Austausch der Einfachverglasung, würde sich nicht nur die Temperatur in der Halle erhöhen, sondern es könnten auch zusätzlich Energiekosten eingespart werden.

Damit diese Maßnahme auch  realisiert wird,  hat die SPD-Fraktion den Antrag gestellt die Außenwand Turnhalle der Rheinwaldgrundschule mit einer Wärmedämmung zu versehen und die einglasigen Fenster durch Isolierverglasung zu ersetzen.

Im Haushalt sind Mittel für energetische Sanierungen eingestellt, zusätzlich sollen Bundesmittel für die Sanierung öffentlicher Gebäude beantragt werden.

Wir hoffen, dass eine Realisierung noch in diesem Jahr möglich ist, damit die Nutzer im nächsten Jahr nicht wieder in der Halle frieren müssen und die Stadt von den eingesparten Heizkosten zusätzlich profitieren kann..

 

Geothermie in Rheinstetten

Das Interesse an der Veranstaltung im Sitzungssaal in Forchheim über „Geothermie in Rheinstetten“ war so groß, dass der Sitzungssaal bis auf den letzten Platz besetzt war. Wer sich aber positiv über die Nutzung der Geothermie informieren wollte, war hier offensichtlich fehl am Platz.

 

Zunächst verteidigten die Vertreter des Landratsamtes und der Stadtwerke Karlsruhe ihre Argumentation, warum im Wasserschutzgebiet 3 a geothermische Nutzung nur mit  Flächenkollektoren möglich ist, wobei dies in Rheinstetten halb Mörsch und  ganz Forchheim betrifft. Danach wurden von dem hinzugezogenen Geologen nur die möglichen negativen Auswirkungen von Geothermie angesprochen.

Damit wollten sich viele der Besucher jedoch nicht zufrieden geben. Zunächst wurde auf die Frage, warum z.B. in Elchesheim in der Wasserschutzzone 3 a eine geothermische Anlage mit Wasser-Wasser-Nutzung möglich ist, geantwortet, dass die geologischen Verhältnisse dort anders seien. Erst die Frage eines weiteren Mitbürgers ergab, dass die hierfür herangezogenen geologischen Verhältnisse, nämlich die Fließgeschwindigkeit des Grundwassers (1 m pro Tag), nahezu gleich sind.

Deshalb ist es dringend erforderlich, dass die Stadt Rheinstetten an das Landratsamt Karlsruhe und an die Stadtwerke Karlsruhe die Forderung richtet, ähnlich wie in Elchesheim eine geothermische Wasser-Wasser-Nutzung in einem Umkreis von 1000 Metern von den Brunnen zuzulassen. Dies ist zwar immer noch eine Einschränkung, würde den möglichen Nutzerkreis aber wesentlich erweitern.

Schließlich konnte Stadtrat Gerhard Bauer während der Informationsveranstaltung schildern, dass er seit zweieinhalb Jahren sehr erfolgreich eine Wärmepumpenheizung auf der Basis geothermischer Wasser-Wasser-Nutzung betreibe.  Dies konnten viele Besucher jedoch nicht mehr miterleben, weil sie inzwischen resigniert nach Hause gegangen waren.

Die Möglichkeit der Geothermie-Nutzung sollte jedoch sovielen Bürgern wie möglich gegeben werden.

Zusätzlich wäre es sinnvoll gewesen auch einen Hersteller oder Vertreiber geothermischer Anlagen hinzuzuziehen, um die energetischen und ökologischen Gesichtspunkte besser zu erläutern.

Die SPD-Fraktion steht voll und ganz hinter regenerativen Energien und will deshalb mit der Forderung konstruktiver Verhandlungen mit dem Landratsamt und den Stadtwerken Karlsruhe  die geothermische Nutzung in Rheinstetten voranbringen. Um dieses Ziel zu erreichen, wurde inszwischen ein entsprechender Antrag gestellt.

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