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Umsteuern in der Energieversorgung

 

Wir Kandidatinnen und Kandidaten auf der Liste der SPD Rheinstetten wollen, dass angesichts des dramatischen Klimawandels die Energiewende vor Ort in Rheinstetten nachdrücklich eingeläutet wird.

 

„Global denken, lokal handeln“ – 17 Jahre nach der UN-Konferenz von Rio ist die den Kommunen zugewiesene Schlüsselrolle bei der Umsetzung des Nachhaltigkeitsgedankens richtiger und wichtiger denn je. Dies gilt nicht nur für den Bereich der Energieversorgung sondern für die gesamte Umweltpolitik.

 

Rheinstetten braucht ein strategisch angelegtes Liegenschaftsmanagement!

 

Rheinstetten braucht eine Grundanalyse für alle stadteigenen Gebäude, den gesetzlich schon vorgeschriebenen Energiepass und damit eine Prioritätenliste für die dringend sanierungsbedürftigen Objekte. Eigentlich ist diese Aufgabe mit relativ einfachen Mitteln realisierbar, zumal vieles schon vorhanden ist und nur noch mit dem notwendigen Sachverstand zusammengeführt werden muss.

Erst wenn diese Grundanalyse vorliegt, kann gehandelt werden. Schließlich hat Rheinstetten die notwendigen finanziellen Rücklagen, wir haben auch die sanierungsbedürftigen Objekte, aber wir setzen zur Zeit überhaupt nichts um!

 

Wir wollen:

 

• Die energetische Nachrüstung und Sanierung von öffentlichen Gebäuden und Betriebshöfen.

 

• Das Auflegen von Förderprogrammen zur Errichtung von Null-Energiehäusern und Energie-Plus-Siedlungen sowie zur Wärmedämmung des Gebäudebestandes auf Grundlage von Mindeststandards für die ökologische Sanierung von Altbauten.

 

• Die Verbesserung der Rahmenbedingungen für Projekte der Tiefen-Geothermie.

 

• Vorrang von erneuerbaren Energien und von Kraft-Wärme-Kopplung;

 

• Die Einrichtung von unabhängigen kommunalen Energieberatungsstellen.

 

Rheinstetten braucht vorausschauendes Denken und Kontrolle!

 

Um die uns zur Verfügung stehenden Ressourcen effektiv und sinnvoll zu nutzen, muss Rheinstetten sehr sorgsam mit allen seinen Mitteln umgehen. Vorausschauendes Denken ist deshalb bei Beschlüssen ebenso notwendig wie Soll-Ist-Analysen und Kostenkontrolle bei allen städtischen Projekten, um sehr frühzeitig Fehlentwicklungen entgegen wirken zu können.

 

Bei den großen Aufgaben, die unserer Stadt in allen Bereichen zu bewältigen hatte und hat, ist ein solches nachhaltiges Denken überlebensnotwendig. Diese Erkenntnis hat schon sehr frühzeitig dazu geführt, dass Rheinstetten wie keine andere Gemeinde im Umland große Teile ihrer Gemarkung als Natur- und Landschaftsschutzgebiete ausgewiesen hat. Gleichzeitig übernehmen wir Verantwortung für andere, denn diese endet nicht an den Gemarkungs- oder Landesgrenzen.

 

Der Polder in Neuburgweier ist dafür ein gutes Beispiel

 

Die getroffene Entscheidung für einen gesteuerten Polder erscheint uns auch logisch und konsequent. Der Fermasee wird sich durch den neuen Zufluss natürlich als Gewässer verändern, die Situation entspricht wieder mehr der Zeit vor der Rheinbegradigung vor ‚Tulla‘ und wir erhalten hier wieder mehr ursprüngliche Natur. Wir sehen dies als große Chance für Rheinstetten, denn es gibt viele Möglichkeiten den Rheinpolder in die weitere Entwicklung unserer Kommune einzubinden.

Rheinstetten hat für den Polder viel zu leisten, gibt einiges auf und kann deshalb auch Forderungen bei der Gestaltung stellen. Allerdings müssen wir die Forderungen jetzt präzise und klar formulieren, und deren Umsetzung konsequent verfolgen. Die bisher anspruchslose Begleitung des Projektes durch unsere Verwaltung reicht hier nicht aus!

 

 

Wir wollen:

 

• Die Einführung eines wirksamen Kostenkontrollsystems.

 

• Die Überprüfung aller Gemeinderats- und Verwaltungsentscheidungen auf ihre Wirksamkeit.

 

• Die aktive Begleitung des Projekts „Rheinpolder Neuburgweier“

 

 

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